1. Einleitung

Die „Theorie der relativen und originalen Realität“ befaßt sich mit der Formulierung einer Realität, die mit dem „unendlich Kleinen“ und zugleich mit dem „unendlich Großen“ umgehen kann.

Das heißt: Realität wird zur mathematisch erfaßbaren Informationsstruktur. Daß sie dabei nicht nur relative, sondern auch originale Informationsinhalte widerspiegelt, wird in einem Formelwerk – der Weltformel – in dieser Arbeit dargestellt.

Was ist „unendlich klein“, was ist „unendlich groß“, und was ist „relativ“?

Mathematiker wie Isaak NEWTON und Gottfried Wilhelm LEIBNIZ entwickelten bereits Ende des 17. Jahrhunderts Methoden zur Formulierung dessen, was „unendlich klein“ sei.

LEIBNIZ nutzte dabei Steigungen von gekrümmten Linien, und NEWTON erfaßte Geschwindigkeiten bewegter Körper, um Grenzen und Grenzwerte zu bestimmen.

So wie zum „unendlich Kleinen“, gibt es auch zum „unendlich Großen“ mathematische Ansätze aus der sog. Mengenlehre. Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte Georg CANTOR die Vorstellung, daß es „größere“ und „kleinere“ miteinander vergleichbare Unendlichkeiten gäbe. In seiner Theorie schloß er dabei aber bereits die Existenz einer „größten Unendlichkeit“ als limitierenden Faktor aus.

Die Relativitätstheorie von Albert EINSTEIN zum Beginn des 20.Jahrhunderts lieferte die mathematische Formulierung dafür, wie man mittels bekannter physikalischer Vorgaben (z.B. der Lichtgeschwindigkeit) Grenzen und Grenzwerte – also einen limitierenden Faktor – in Verbindung mit Relativität formuliert.

Die hier vorgelegte „Theorie der relativen und originalen Realität“ und die daraus resultierende Weltformel verbinden die mathematischen Dimensionen des „unendlich Kleinen“ mit dem „unendlich Großen“. Eine Weltformel kann nur dann als solche sinnvoll sein, wenn sie sich nicht nur auf die Realitäten dieser unserer Welt bezieht, sondern darüber hinaus imstande ist, die Beziehung unserer Welt zu unserem Universums und zum Omniversum (= Multiversum) herzustellen. Es muß also möglich sein, die Realitäten unseres Universum mit den Realitäten aller Universen des Omniversums inhaltlich so zu kombinieren, daß es zu einer sinnvollen und für jeden nachvollziehbaren Aussage kommt. Die „Theorie der relativen und originalen Realität“ inklusive der daraus resultierenden Weltformel gewährleistet also nicht nur die Erfassung und Definitionen von Realitäten unserer Welt (unseres Universums), sondern verbindet diese Realitäten mit den Realitäten eines Multiversums und klassifiziert damit unser Universum als Teil des Omniversums!

Betrachtet man die Realität ausschließlich als konstante definierte Größe (Wirklichkeit, Gegebenheit), wäre diese so definierte Realität de facto nicht anzuzweifeln und somit existent.

Unterstellt man hingegen, daß es keine konstanten, limitierenden Größen – wie z.B. keine „größte Unendlichkeit“ n. CANTOR – gibt, dann wird jede Realität zu einer variablen Größe.

Bezieht man beispielsweise eine solche Hypothese auf eine mit Maßeinheiten in ihrer Größe / Dimension definierte Realität, dann heißt das: Masse, Zeit, Energie etc. werden zu variablen Größen.

Frage: Wie variabel kann Realität werden?

Antwort: Unendlich (∞) variabel und somit relativ.

Damit definiert sich Relativität als unendlich variable Realität.